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Die Highlights 2022 – Riot Visions‘ Jahresbilanz

Ein Jahr voller Konzerte, Festivals und neuer Musik neigt sich dem Ende zu. Das erste Jahr, seitdem alles wieder so stattgefunden hat, wie vor der Pandemie. Einige von uns haben sich zu viel vorgenommen und sind ganz schön aus der Puste geraten bei all den geilen Shows, die uns von den Veranstalter*innen um die Ohren geflogen sind. Einige strotzten nur so vor Motivation und haben besonders als Publikum bei den wildesten Shows mitgewirkt. Verrückte Zeiten, die von den Leuten zunächst zögerlich, doch dann mit Freude und Enthusiasmus begrüßt wurden!

Wir alle haben uns verändert und 2022 war ein Spiegelbild dessen. Natürlich haben sich auch neue Konflikte entwickelt, wie das spontanere, kurzfristigere Kaufverhalten, das Veranstaltungen definitiv schadet, aber wir haben auch zu schätzen gelernt, was für eine starke Community in unserer Musikszene eigentlich herrscht.

Von Riot Vision war schon immer das Motto „Music can save you!“ und wir denken, für uns alle hat sich 2022 wie eine Rettung und ein Neuanfang angefühlt.

Unsere Riot Family konnte endlich wieder zusammenkommen, bei Festivals oder Konzerten dokumentieren, schreiben oder fotografieren. Wir standen ebenso im Publikum, waren Stagediven, haben im Pit Party gemacht oder grölten in der ersten Reihe. Für uns ist Musik mit den Menschen und alles drumherum einfach ein essentieller Lebensinhalt, den wir 2022 besonders intensiv erleben durften. Deswegen wollen wir nicht nur in die Zukunft blicken, sondern feiern dieses Jahr!

Jedes Mitglied der Riot Crew hat sich heftig Gedanken gemacht, welcher Release 2022 ihr persönliches Jahreshighlight war und natürlich, welches Konzert und/oder Festival am einprägsamsten waren.

Unsere Highlights

Mein Releasehighlight ist, ich glaube…irgendwie fand ich dieses Jahr nicht so geil, was Releases angeht. Aber mein Highlight war das Paleface-Album, weil eigentlich bin ich nicht so der Deathcorefan, aber das hat mich richtig abgeholt! Live war das dann auch nice zu hören und mein Konzert – hm, schwierig – also die Akustiktour von Imminence in München war mega geil, dieses Feeling, die Atmosphäre in der Kirche waren einfach mega. Also, ich war noch nie bei so einem magical concert und das Spiritbox Konzert in Hamburg, das war auch schon der Hammer! Ich wurde letztens tatsächlich gefragt, was meine Top 3 Konzerte ever waren und ich muss gestehen, dass es das Imminence Akustik- und Spiritbox Konzert, beide aus diesem Jahr, in meine Top 3 geschafft haben!

– Alex

Zu meinen Highlights dieses Jahr. Erstmal kommen die Festivals. Das Fajtfest in Tschechien, da war ich mit Stephie zusammen und das Vainstream. Beim Vainstream wurde einiges an Verbesserungen vorgenommen, was das Gelände angeht auch wenn es dieses Jahr zwei Tage ging, war es recht gut organisiert, klar fehlt da immer noch der klitzekleine Feinschliff, aber das ist ja generell bei allen Festivals immer so. An Clubshows war dieses Jahr auch Spiritbox, die habe ich in Hamburg besucht. Das fand ich richtig toll, geile Atmosphäre, nicht so überfüllt. War zwar ausverkauft, aber nicht so groß. Und dann halt The Devil Wears Prada im Vorprogramm von Wage War, fand ich auch mega. Die waren ja auch lang nicht mehr in Europa! Das neue TDWP gehört auch zu meinen Releasehighlights, genau Never Back Down mit „Downfall“ und Boundaries mit „Burying Brightness“.

-Flo

Mein persönliches ’22 war auf jeden Fall eins der krassesten Jahre überhaupt, vor allem musikalisch gesehen und im Hinblick auf Konzerte und Veranstaltungen. Zu meinen absoluten Highlights dieses Jahr gehört musikalisch auf jeden Fall „Remade in Misery“ von Memphis May Fire, das einfach von Anfang an bei mir durchgelaufen ist und das mehr als einmal. Wirklich ein grandioses Album, aber es gab dieses Jahr sehr viele geile Releases wie unter anderem auch Wolfs at the Gates oder Electric Callboy. Live habe ich zwei Highlights, da wäre zum einen das Full Force Festival und der Auftritt von Beartooth im speziellen, der mir sehr im Gedächtnis geblieben ist, absolut legendäre Show. Ich war zum ersten Mal auf diesem Festival und es hat absolute Gänsehaut bei mir hinterlassen. Definitiv wird das nicht mein letzter Besuch beim Full Force gewesen sein. Dann wäre da noch die Abschlussshow von der Beyond The Back & Amaranthe Tour in Stockholm, wo ich auch extra nach Schweden für geflogen bin und es hat sich definitiv gelohnt! Es war eine absolute Night to Remember und so viele geile Erinnerungen gehabt. Was ich auf jeden Fall sagen kann 2023: Zieh dich warm an, 2022 hat gut vorgelegt und ich freu mich auf alles, was kommt, auf viele geile Konzerte, auf viel Spaß mit Freunden, mit Bands musikalisch gesehen. Bleibt alle gesund, ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!

– Leon

Mein Releasehighlight war dieses Jahr Harmed aus Ungarn mit ihrem Debütalbum. Ich höre die Jungs seit 2018 übertrieben und wir haben etwas länger auf das Album warten müssen, aber es hat sich definitiv gelohnt! Konzerthighlight dieses Jahr fällt mir sehr schwer, aber definitiv Bleed From Within und Paleface. Obwohl ich beide dieses Jahr zum ersten mal gesehen habe, habe ich es geschafft Bleed Form Within 4x mal live zu sehen, Paleface sogar 8x und ich bekomme immer noch nicht genug.

– Karima

Mein Releasehighlight dieses Jahr war das selftitled Album von Zeal & Ardor, was halt absolut geil war und jede Genregrenze gesprengt hat. Das Festivalhighlight war definitiv das Full Force, da dort Location und Bands perfekt gepasst haben. Außerdem waren viele Freunde aus ganz Deutschland dort. Das Summerblast war auch ein kleines Klassentreffen und hatte auch viele geniale Bands am Start. Konzerthighlight war die Comebackshow von The Ghost Inside in London. Da sind sehr viele Tränen geflossen.

– Maik

Mein Highlight 2022 war das Full Force Festival, weil es auch ein Fest ist, bei dem Freunde aus weiter weg kommen, wie ein kleines Familientreffen! Mega Bands, die da spielen. Das macht einfach jedes Jahr wieder richtig, richtig Spaß. Es war super Wetter, auch wenn manchmal auch ein bisschen zu heiß. Mein Releasehighlight dieses Jahr war das Album von Counterparts „A Eulogy for Those Still Here“. Die Band schafft es einfach immer wieder Gefühle in Songs zu packen wie keine andere. Die waren unter anderem ja auch beim Full Force und in Wiesbaden konnte ich sie live sehen und haben dort natürlich wieder alles abgerissen. Ja, es war sehr emotional!

– Michelle

Mein favorite Release 2022 war die „Extended Pain“-EP von Thrown. Die Jungs kamen aus dem nichts und stürmten die Coreszene! Meine favorite Show 2022 war definitiv das Crowdsalat-Festival. Ein sehr gelungenes, wirklich hochkarätiges Line-Up!

– Olli

Release des Jahres Platz 1 ist definitiv Malevolence mit „Malicious Intent“, die haben mich absolut abgeholt! Ich habe die vorher tatsächlich überhaupt nicht gekannt bevor das Jahr losgegangen ist. Die haben mich tatsächlich zu meinem Konzert des Jahres komplett abgeholt. Das war in London: Malevolence, Sleep Token und Architects. Es war absolut geil, ich habe auch einen richtig schönen Fuß in die Fresse gekriegt, also hat richtig Spaß gemacht. Bin auch tatsächlich auf dem Video davon zu sehen, was die auf ihrem Instagramm als Reel hochgeladen haben. Festival des Jahres muss ich tatsächlich sagen, schwierige Entscheidung, aber ich würde sagen Wacken. Ich habe sehr viele Bands für mich entdeckt und bin auch in den Grindcore reingerutscht, viel Black Metal mitgenommen von dort, Mantar das erste Mal live gesehen, was natürlich sehr geil war und endlich Mal wieder Neaera nach ihrer Recordreleaseshow in Münster 2020 war es das erste Mal, dass die wieder live gezockt haben und es war absolut genial. Auch das erste Mal Bleed From Within gesehen und das dritte Mal Behemoth und verschiedenste andere, was einfach nur schön war. Tolles Camp kennengelernt, tolle Leute und mal wieder mehr Kontakte geknüpft als man sich das vorstellen mag und kann. Und ansonsten war meiner Meinung nach noch Lorna Shore ein sehr geiler Release dieses Jahr, auch Fjørt dieses Jahr, das fand ich persönlich sehr sehr nice, wo Malevolence nur auf Platz 1 ist, weil ich das Ganze live miterleben durfte.

– Pasquale

2022 schenkte mir viele besondere Momente: High Flames, Trebur Open Air, Open Flair und viele Konzerte. Doch besonders brachte mich das FullForce ins Staunen, denn hier hatte ich die Möglichkeit unser Riot Vision Team besser kennenzulernen und bekomme bis heute noch mein Bierchen vom lieben Maik. Sehr aufregend war es, The Ghost Inside mit meiner Kamera im Fotograben abzulichten, denn für mich gehörten TGI schon immer zu meinen Lieblingsbands. Das hat mir ziemlich die Sprache verschlagen. Etwa einen Monat, nachdem GHØSTKID und seine Band die Hardbowlstage auf dem FullForce unsicher gemacht haben, ging es mit den Jungs auf Tour, nächste Station „Reload-Festival“. SETYØURSAILS haben die Bühne bereits ordentlich eingeheizt und dann hat GHØSTKID auch noch so mitgerissen, dass ich den Mut gefunden habe, mit meiner Kamera „stagediven“ zu gehen. Das war einfach eine unglaubliche Erfahrung und eins meiner Lieblingskonzerte in diesem Jahr.
Auch die Releases haben mich dieses Jahr beeindruckt. Future Palace hat sich dabei den ersten Platz mit ihrem Album „Run“ in meinem Herzen erschlichen und holen mich immer wieder mit ihren Songs neu ab.

– Sarah

Mein Highlight war The Devil Wears Prade mit ihrer LP „Color Decay“, weil es das wohl vielfältigste und musikalisch beste Album von TDWP bisher war. Und das sage ich, obwohl ich bereits viele richtig gute Alben der Band aus Ohio in unseren Händen halten durften. Es kann massiv heavy sein und mal super rockig (sogar poppig), aber auch sehr langsam und melancholisch. Eigentlich alle Merkmale, die ich mir von den Jungs gewünscht habe. Und mein bestes Konzert war dieses Jahr Carnifex und Chelsea Grin in einem kleinen, aber feinen Laden in Kassel! Bei Festival kann ich nur das Open Flair in Eschwege nennen, wo ich auch direkt war.

– Seb

Mein Highlight dieses Jahr waren natürlich wie immer das Full Force und das Summerbreeze, einfach wegen dem Festivalfeeling, man trifft die Community die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat und gerade dieses Jahr hatten die Festivals einen wahnsinnig großen Stellenwert, weil die endlich wieder stattfinden konnten. Konzerthighlight war auf jeden Fall, als ich in New York war und einfach Bad Omens und Thousand Below sehen durfte. Was so Releases angeht ist mein Highlight, ja logisch, die neuen Songs von Bury Tomorrow – auch ohne Jason – obwohl ich ihn immer noch vermisse, aber die Tour mit August Burns Red war einfach wahnsinnig geil.

-Stephie

Mein Jahresreleasehighlight war „Heavy Steps“ von Comeback Kid, weil das Album einfach richtig reinhaut. Mein Konzert- beziehungsweise Festivalhighlight zusammen waren einmal das Full Force an sich und das Delta Bash Festival. Auf dem FF fand ich es richtig cool endlich wieder Get The Shot live zu sehen und das Delta Bash hat mir die Möglichkeit gegeben, Bands wie Drain zu sehen, die sonst nicht so oft nach Europa kommen!

– Tascha

Jahresvorsätze?

Damit verabschiedet sich das Riot Team auch schon vom Jahr 2022 und blickt voller Vorfreude auf 2023. Damit lautet unser Jahresvorsatz auch dran bleiben! Dran an der Qualität, dran am Geschehen und dran an Riot Vision bleiben!

Info
30. Dezember 2022 
10:50 Uhr
Band
Genre
Deathcore Hardcore Metalcore
Autor/en

 Maik Tascha

Fotocredit/s
Xoxo Photography
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