Die finnische Modern-Metal-Band Blind Channel meldet sich nach 1,5 Jahren Funkstille zurück und verkündet ihr 6. Studioalbum Painstream.

Gegründet wurde die Band im Jahr 2013 in Oulu. Wer sie zu dem Zeitpunkt noch nicht kannte, wird vermutlich spätestens beim Eurovision-Song Contest im Jahr 2021 auf sie aufmerksam geworden sein, da sie mit dem Song Dark Side den sechsten Platz belegten.
Am 30.Oktober 2026 soll Painstream veröffentlicht und damit Anfang 2027 auf große Europatour gegangen werden.
Folgende Deutsche Städte werden bespielt:
09.02.2027: Hamburg – Markthalle
10.02.2027: Berlin – Columbia Theater
14.02.2027: Leipzig – Felsenkeller
16.02.2027: München – Backstage
20.02.2027: Stuttgart – Im Wizemann
21.02.2027: Frankfurt – Batschkapp
07.03.2027: Bochum – Zeche
08.03.2027: Köln – Live Music Hall
Painstream: Der Albumtitel verschmilzt die Begriffe «Pain» und «Mainstream» miteinander und ist der Grundgedanke des ganzen Albums.
Pain in Painstream steht für Schmerz in all seinen Facetten: persönlich, gesellschaftlich und existenziell. In einer Welt voller Krisen und Unsicherheiten wird Schmerz zum Nenner menschlicher Erfahrung. Es wird zu etwas, was die Menschen verbindet, anstelle sie zu trennen.
Nebst dem Schmerz zieht sich aber auch Hoffnung durch das ganze Album. Blind Channel richten den Fokus auf das, was es wert ist, bewahrt und verteidigt zu werden.
Painstream ist ein Album über Zusammenhalt, Heilung und den Mut weiterzukämpfen. Vor allem aber ist es ein Album, das Blind Channel so authentisch zeigt wie nie zuvor – fünf Persönlichkeiten, eine gemeinsame Stimme. Und genau das war der Band so besonders wichtig, denn es sollten jene Songs gefunden werden, die die Identität aller fünf Bandmitglieder Niko Vilhelm Moilanen (Vocals), Joonas Porko (Guitar), Olli Matela (Bass), Tommi Lalli (Drums), Aleksi Kaunisvesi (Synths) gleichermassen widerspigeln können.

TRACKLIST
- Messiah (03:07)
- Youthanasia (02:39)
- Stars We See (02:50)
- Into The Void (feat. Aaron Pauley of Of Mice & Men) (02:58)
- Types Of Killing (03:48)
- Revolution: Now (02:52)
- Me Versus Me (03:22)
- Scapegoat (03:02)
- Villain In Your Story (03:17)
- Diana (03:22)
- No Encores In A Swan Song (03:03)
- Ache (03:16)
Gesamtspielzeit: 37:36
Stars We See, Into The Void (feat. Aaron Pauley of Of Mice & Men), Diana, No Encores In A Swan Song sind bereits veröffentlicht und können daher schon vor dem Albumrelease gehört werden.
Die restlichen Songs sind noch eine Überraschung für euch, wir haben sie aber bereits vorab hören dürfen. Meine drei Favoriten stelle ich hier vor:
1. Messiah: I’ve been walking in the dark, in the silence of the lamb of god.“ Nach dem erstmal ruhigen Intro, der als starker Einstieg in das Album dient, öffnet sich eine mysteriöse Klangwelt, die zunehmend an Intensität gewinnt. Es wird laut, es wird kraftvoll, es hält die Spannung, es reißt einem mit. Ein gelungener Einstieg, der sofort Lust auf mehr macht und vor allem im Gedächtnis bleibt.
Absolute Empfehlung, wenigstens diesen Song direkt nach dem Release anzuhören.
6. Revolution: Now: Das Läuten der Kirchenglocken. Ebenfalls ein ruhiger Einstieg. Die Spannung vom ersten Ton an, baut eine dramatische Atmosphäre auf. Sie bleibt den ganzen Song über bestehen und steigert sich zunehmend, in dem der Song druckvoller und härter wird, bis er schließlich in einen kraftvollen Breakdown mündet.
12. Ache: als krönenden Abschluss. Dabei wird nochmals die ganze Vielseitigkeit der Band in einem Song zum Ausdruck gebracht. Der Wechsel zwischen glasklarem, melodischem Gesang, hin zu kraftvollen Refrains mit Metalcore-Elementen und aggressiven Shouts verleiht ihm das gewisse Etwas. Zum Ende hin wird er noch einmal abgerundet, bevor er ganz langsam und sanft ausklingt.
Fazit: Painstream ist ein absolut gelungenes Album geworden, welches alle musikalischen Facetten und das Können der Band nochmals unterstreicht. Es ist tiefgründig, hat einen roten Faden von Anfang bis Ende und ist musikalisch perfekt aufeinander abgestimmt. Von emotionalen Ruhephasen bis zum groben und lauten Metalcore ist alles darin vertreten.
Blind Channel ist damit offiziell zurück und die Pause wird ihnen mit so einem Bangeralbum mehr als gutgetan haben.
Wer mehr über Blind Channel erfahren möchte, findet alle Infos hier:
www.blindchannelofficial.com
www.instagram.com/blindchannel
www.tiktok.com/@blindchannel
www.facebook.com/BlindChannelBand





